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Gender Balance in Bereich Data Science

Zusammenfassung über Frauen die im technischen Sektor arbeiten mit dem Fokus auf künstlicher Intelligenz (KI), IOT und der Wichtigkeit der Gender Balance in diesem Feld. Im Networking Event ‘Re-Work‘, das kürzlich in London stattgefunden hat, kamen Frauen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zusammen und berichteten über deren Tätigkeiten Und Erfahrungen. Viele Teilnehmer aus verschiedenen Start-Ups, akademischen Forschungsinstituten, als auch großen Tech-Firmen nahmen an dem Event teil. Der Frauenmangel im technischen Bereich insbesondere in der KI wurde ausführlich diskutiert. Als Einstieg wurde England aufgefasst, wo 83% der Arbeiter im Bereich Wissenschaft, Ingenieurwesen und Mathematik männlich sind. Eine weitere Studie zeigt, dass weniger als 10% der Programmierer, Frauen sind. Durch das Event Re-Work soll eine Gender Balance beider Geschlechter im Bereich KI angestrebt werden. Das Event ermöglicht dabei Expertinnen über ihre Erfahrungen, aktuelle Arbeitsthemen und neuen Technologien zu berichten. Die erste Präsentation erfolgte durch Silvia Chiappa, die als Senior Scientist im Bereich DeepMind forscht und über die Fairness in der Einführung von neuen Algorithmen erzählte. Zurzeit wird Machine Learning genutzt, Entscheidungen zu treffen und dabei einen Einfluss auf das Leben von Menschen, wie zum Beispiel in der Personalvermittlung, der Ausbildung und dem Gesetz, darstellt. Dabei können Richter und Bewährungshelfer diese Algorithmen nutzen um vorauszuberechnen, welche Gefangengen Tendenzen der Rückfälligkeit aufweisen. Aus diesem Grund ist es jedoch auch wichtig sicherzustellen, dass diese Algorithmen nicht einseitig gegen Personen aus verschiedenen sozialen oder ethnischen Gruppen wirken. Ähnliche Fälle kamen bereits in den U.S.A im COMPAS System vor, worin eine Tendenz gegen Afroamerikaner aufgezeigt wurde. Chiappa gab dabei zu, dass es eine Herausforderung darstellt, diesen Tendenzen von historischen oder vorherige Daten entgegenzuwirken. DeepMind unterstützt dabei mit verschiedenen innovativen Wegen die Fairness in Algorithmen zu steigern. Chiappa fügte letztendlich hinzu, dass man diesen Tendenzen nie komplett aus dem Weg gehen kann, jedoch das DeepMind Konzept einen guten Ansatz für eine fairere Gesellschaft hervorruft. Eine weitere Rednerin auf der Veranstaltung war Cecilia Mascolo, Professorin im Bereich mobile Systeme an der Universität Cambridge und dem Alan Turing Institute. Sie präsentierte über potentielle Applikationen mit eingebauten Berechnungen auf Smartphones. Ihre derzeitige Forschung geht um eingebaute KI Einsatzmöglichkeiten für die Gesundheitspflegeapplikationen, wie zum Beispiel durch Spracherkennung in der Stimme um zeitlichen Diagnose zu bekommen. Diese Funktion soll für dritte Welt Länder implementiert werden, da der Zugang zu Cloud-Plattformen eingeschränkt ist. Ein weiteres Beispiel stellt das Bristol Robotic Lab in Bristol dar, worin Professor Winfield sein Team mit einer Frauenquote von 40% aufgestellt hat. Professor Winfield meint seinen Arbeitserfolg der Gender Balance zu verdanken. Diese Diskussionen manifestieren den Wert von Arbeiten und Forschungen von Frauen in der KI, die von großer Bedeutung sind und Frauen ermutigen soll in diesen Bereich einzusteigen; abschließend, ist es wichtig darzustellen, dass in diese neuen Technologien wie KI diese alten sozialen Probleme nicht kopiert werden. Für mich gibt dieser Artikel mir Hoffnung, dass viel mehr Frauen die Gelegenheiten bekommen, in Data Science zu arbeiten und, dass mehr Frauen nämlich für senioren Rollen in Bereich Data Science anzustreben. Durch meinen Beruf als Personalvermittlerin bei der Firma DATA-DACH sehe ich dieses Ziel vor Augen wo ich Frauen inspirieren möchte, den ersten Schritt bei einer Karriere in Data Science zu machen.

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