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Data Science im Fußball: Wie Big Data den Transfermarkt verändert

Stellen Sie sich vor, Sie spielen als Mittelfeldspieler bei einem europäischen Spitzenklub. Ihr Team hat gerade verloren. Sie treten enttäuscht vom Feld. Nun könnten Sie das als Versagen betrachten und damit abschließen. Noch vor einigen Jahren war dies gang und gäbe- nicht jedoch heute. Heute werden während des Spiels Unmengen an Daten angesammelt, die es ermöglichen sollen, im nächsten Spiel einen Unterschied zu machen. Ja, mittlerweile spielt Data Science auch im Fußball eine tragende Rolle. Wie wird Big Data jedoch genau genutzt? Tragbare Sensoren messen Abläufe und Performance auf dem Platz. Trainer checken bereits heute Müdigkeit und Hydration der Spieler rund um die Uhr. Data spielt also eine tragende Rolle in der Analyse von Spielabläufen, der Teamleistung und (das ist ein gewichtiger Punkt!) von individueller Performance. Was jedoch macht individuelle Performance so interessant? Individuelle Performance wirkt sich unmittelbar auf das Rating eines Spielers aus. Dementsprechend ist der Marktwert davon abhängig. Tiefgehende Analyse kann diesen in ein neues Bild rücken und ihn schlussendlich – falls die Ergebnisse publik werden – verändern. Folglich ist das Rating des Spielers nicht nur vereinsintern wesentlich, vielmehr interessiert sich der gesamte Markt für diese Daten. Das ist der Punkt, an dem externe Firmen ins Spiel kommen und versuchen ein Stück des Kuchens abzukommen. Schließlich ist der Markt milliardenschwer. Ein gutes Beispiel dafür ist das irische Start-up PROFILE 90. Dieses Start-up stellt den Anspruch, Scouting auf ein neues Level zu heben. Mithilfe von Big Data werden die vier Eckpfeiler des Spieler-Scouting – Physische, taktische/technische, mentale und soziale Faktoren – untersucht. Die Ergebnisse werden Fußballklubs als Service angeboten. So können diese kluge, und sehr wahrscheinlich richtige Entscheidungen treffen. Der Erfolg gibt PROFILE 90 recht. Zahlreiche (Ex)-Profis und Coaches haben PROFILE 90 bescheinigt, von großer Relevanz zu sein. Dies wirft jedoch die Frage auf, warum Spitzenklubs nicht selber Abteilungen für Transferanalyse bilden. Nun, die die es sich leisten können und bestrebt sind mit den modernsten Mitteln zu arbeiten, tun das. Benfica Lissabon beispielsweise, dessen Erfolgsrezept es ist, talentierte Spieler frühzeitig zu entdecken, zu verpflichten und später zu hohen Preisen zu verkaufen, betreibt eine Abteilung für „Smart Scouting“. Hier handelt es sich allerdings um einen internationalen Top-Klub, der eben darauf hochspezialisiert ist. Für viele andere Klubs ist dies wohl eine Kostenfrage. Genau darin liegt das Wachstumspotenzial für Unternehmen wie PROFILE90. Sie können diesen Vereinen ihre stark nachgefragten Services anbieten. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Transfermarkt und der Profifußball insgesamt weiterentwickelt. Ein Markt, der mehr und mehr kapitalintensiv wird sowie die Anwendung von Data Science/Analytics sind auf jeden Fall die Megatrends, die sich abzeichnen. Wir befinden uns in spannenden Zeiten!

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